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09.08.2018 09:06
Kategorie: Labor

11. Wanderbescheinigung

Die ausgewählten Bezirke für 2019 sind: Steyr, Steyr-Land, Kirchdorf, Vöcklabruck. Probenannahmen für das Wander- oder Belegstellezeugnis erst ab Ende September.


Im Bundesland Oberösterreich ist im Bienenzuchtgesetz verankert, dass jene Imker, die um ein Wanderzeugnis ansuchen bzw. ihre jungen Königinnen auf eine Belegstelle aufführen wollen, bis zum 31.01. des betreffenden Jahres im Imkereizentrum eine Futterkranzprobe ihrer gesamten Völker einzureichen haben. Seit dem Jahr 2005 hat der OÖ. Landesverband mit den dafür zuständigen Stellen ein Rotationssystem eingeführt, nach dem die Imker aus jährlich wechselnden Bezirken bei Beantragung eines Wander- oder Belegstellenzeugnisses eine Futterkranzprobe (für die Faulbrutuntersuchung) einreichen müssen.

 Die ausgewählten Bezirke für 2019 sind:

Steyr

Steyr-Land

Kirchdorf

Vöcklabruck

Probenannahme für das Wander- oder Belegstellenzeugnisses erst ab Ende September.

 Alle Imker, die für das Jahr 2019 eine Wanderbescheinigung und/oder Belegstellenzeugnis beantragen und in den vorher genannten Bezirken zu Hause sind, bringen/schicken bitte mit dem Antrag und der Bearbeitungsgebühr von € 17,00 eine Futterkranzprobe ins ÖIZ, Pachmayrstraße 57, 4040 Linz. Einreichfrist für alle Imker für den Antrag auf Wanderbescheinigung ist der 31.01.2019.

 Weiters sind folgende Punkte für die Wanderbescheinigung wichtig:

 Jene Imker, die im Vorjahr in einem Faulbrutsperrgebiet gestanden sind, welches bereits aufgehoben wurde, sind verpflichtet eine Futterkranzprobe ans Labor zu schicken.

 Für jene Imker aus den angegebenen Bezirken (Steyr, Steyr-Land, Kirchdorf, Vöcklabruck), die zusätzlich zur Wanderbescheinigung bzw. zum Belegstellenzeugnis einen Befund der untersuchten Proben benötigen, kostet dies zusätzlich € 4,- pro Probe. Dies muss extra auf dem Antrag für Wanderbescheinigung/Belegstellenzeugnis vermerkt werden!

Vorgangsweise zur Entnahme einer Futterkranzprobe

Siehe Anhang – Anleitung für die Entnahme einer Futterkranzprobe

Aufgrund eines erhöhten Arbeitsaufwandes und hoher Entsorgungskosten wird eine Bearbeitungsgebühr von 3,- Euro pro Probe verrechnet, sollten die Proben nicht in angegebener Form im Labor einlangen.